Georg Eisler

Georg Eisler (1928–1998 Wien, AT), Sohn des Komponisten Hanns Eisler, wuchs im Exil in Großbritannien auf und erfuhr dort seine künstlerische Prägung – nicht zuletzt durch den Privatunterricht bei Oskar Kokoschka. 1946 kehrte er in seine Geburtsstadt Wien zurück. Bekannt geworden ist Eisler durch seine Porträts von berühmten Zeitgenossen, durch Caféhaus-szenen, Akte und Landschaftsmalerei. In seinen Bildern bearbeitete er aber auch politische Inhalte und zeigte beispielsweise Menschenansammlungen, Demonstrationen und gewalttätige Konfrontationen zwischen Polizei und Demonstranten. Mit seinen Alltagsszenen und Darstellungen des Menschen in existenzieller Einsamkeit schloss Eisler an die School of London und an eine Tradition figurativer Malerei an, die durch Persönlichkeiten wie Lucian Freud und Marlene Dumas wieder im Mittelpunkt des Interesses steht. Das Museum der Moderne Salzburg besitzt zahlreiche Arbeiten von Eisler, darunter Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Dieser Bestand wurde kürzlich durch eine großzügige Schenkung des Georg und Alice Eisler Stiftungsfonds für bildende Künstler und Komponisten um wichtige Werke aus verschiedenen Schaffensperioden ergänzt. Das gesamte Konvolut wird nun erstmals in einer Ausstellung präsentiert.

Kuratorin: Beatrice von Bormann; Kuratorische Assistentin: Barbara Herzog

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

 


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