Hubert Scheibl: Hard to be one, 2012, Lehm, Papier, Farbtubenköpfe, 37 x 28 x 28 cm; o.T., 2013, Mischtechnik auf Papier, 79 x 54 cm; no ginger l, 2009/10, Mischtechnik/Papier, 250 cm 170 cm; My Echos, my Shadows and me, 2011/12, Öl auf Leinwand, 195 x 140 cm; Ones 2011, Öl auf Leinwand,  240 x 175 cm; alle: © Hubert Scheibl

Hubert Scheibl

Plants & Murders

Hubert Scheibl, 1952 in Gmunden geboren, studierte bei Max Weiler und Arnulf Rainer in Wien. In den 1980er-Jahren gehörte er der österreichischen Künstlergruppe der „Neuen Wilden“ an, deren großformatige Bilder sich durch eine individuell gestische und trotzig-abstrakte Malweise in überschwänglicher Farbigkeit auszeichnen.
Die Ausstellung Plants & Murders wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler realisiert und gibt einen eindrucksvollen Einblick in sein bildnerisches Schaffen der letzten Jahre in Form von Gemälden, Papierarbeiten und Plastiken. Dabei setzt Scheibl thematisch den Fokus auf den weitläufigen Themenkreis der Natur und ihrer unbändigen Urkräfte denen auch unsere eigene Existenz unterworfen und ausgeliefert ist. Die Werkschau kreist um Begriffe wie Expansion und Widerstand, (Selbst-)Entfaltung und Zurückdrängung, Enge und Weite, Chaos, Zufall und Ordnung, Attraktion und Aggression, Wachstum und Verderben, die Scheibl in dynamisch abstrahierte Bilder bannt, in denen immer wieder Referenzen zur Flora und kosmischen Strukturen aufscheinen. Die gezeigten Arbeiten konfrontiert der Künstler in kongenialer Weise mit seiner Sammlung botanischer Modelle von Robert Brendel, die gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Lehrobjekte in Berlin entstanden waren.

Plants & Murders wurde im Sommer 2012 erstmalig im Museum der bildenden Künste Leipzig gezeigt und ist nun in Österreich in erweiterter Form als umfangreiche Personale im MdM SALZBURG zu sehen.

Hubert Scheibl unterrichtet heuer an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Mehr zu seinem Kursprogramm hier:
Hubert Scheibl. Malerei, Foto und Film

 

 

 


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