Tony Cragg, im Vordergund: Caught Dreaming, 2006, Bronze, Dauerleihgabecourtesy Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg·Paris; im Hintergrund: En Block, 1999, Bronze, Dauerleihgabe Privatsammlung Wuppertal, courtesy the artist
Caught Dreaming, 2006, Bronze, Dauerleihgabecourtesy Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg·Paris

Tony Cragg - Bronzeskulpturen

Tony Cragg zählt zu den bedeutendsten Bildhauern der Gegenwart. Das MdM MÖNCHSBERG zeigt auf der Skulpturenterrasse 4 Bronzeskulpturen, die seit dem Jahr 2000 entstanden sind.
Craggs plastisches Oeuvre, das anfänglich Impulse aus der Auseinandersetzung mit der englischen Land Art und körperbetonten Arbeitsmethoden aufnahm, zeichnet sich durch einen immensen Reichtum an überraschenden Formerfindungen und -konstellationen aus. Metamorphosen von Wahrnehmungen der Gegenstandswelt, der Landschaft und der Figur gehen amalgamiert in sein Werke ein.
Cragg selbst bezeichnet sich gerne als „Materialisten“, der die Möglichkeiten seiner immer wieder neuen Werkstoffe erforscht und zu erweitern sucht.
Stapelung, Schichtung und Häufung waren und sind dabei bis heute modifizierte werkkonstitutive Verfahren, mit denen sich Cragg verschiedenster vorgefundener Altmaterialien und Gebrauchsgegenstände bemächtigte und sie überraschend umdeutete.
Tatsächlich setzt sich Tony Cragg in seinen Werken aber auch mit Raum und Zeit auseinander, mit Bewegung und Präsenz, mit Mikrostrukturen und Makrozusammenhängen, mit dem, was Lebendigkeit ausmacht. Dabei kommt dem Begriff der Energie eine besondere Bedeutung zu, welche Bezüge zwischen Mikrostrukturen und Makro-Zusammenhängen für das bildnerische Denken Craggs seit fast dreißig Jahren eine zentrale Rolle spielen und wie er sie über die Jahrzehnte hinweg verwandelt aufgreift, betrachtet, überformt, verschränkt.


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