Edward Ruscha, News, Mews, Pews, Brews, Stews & Dues, 1970, (organic screenprints), Siebdruck (Lebensmittel), 57,8 x 80,5 cm,Sammlung Annette und Peter Nobel

Neues aus dem MdM SALZBURG

Neuauflage Architekturbuch
Museum der Moderne Mönchsberg

Im Jänner 2012 ist die Neuauflage des Buches über die Architektur und die Historie des MdM MÖNCHSBERG im Anton Pustet Verlag erschienen.
Sehr prominent und unübersehbar platziert, aber in seiner eigenen Erscheinung dezent und bescheiden blickt das Museum der Moderne vom Mönchsberg auf die weltberühmte Salzburger Altstadt. Mittels Lift im Berginneren gelangen die Besucher auf das Plateau und finden dort einen Rahmen für die Kunst, der gar nicht erst versucht, ihr spektakulär die Schau zu stehlen. Das Architektenteam Friedrich Hoff Zwink aus München hat klare und wohl proportionierte Räume geschaffen, die raffiniert von Licht- und Sichtachsen durchzogen sind.

Die Neuauflage wurde um einige aktuelle Fotografien bereichert und bietet nach wie vor umfangreiches Planmaterial und die Essays von Friedrich Achleitner, Friedrich/Hoff/Zwink, Mark Jarzombek und Friedrich Kurrent, sowie ein neues Vorwort von Toni Stooss.

Verlag Anton Pustet, Museum der Moderne Salzburg (Hg.),  120 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16,6 x 20,5 cm, französische Broschur, um € 18,–  in den MdM Museumsshops und im MdM-Onlineshop erhältlich.

v.li. Susanne Susanka (MdM Marketing) und Gottfried Paulus (MdM Wirtschaftsdirektor)

Salzburger Kulturplakatpreis 2011
2. Platz für unser Plakat zur Ausstellung
Ilse Haider. Objekte und Fotografien

Wir freuen uns über den 2. Platz beim Salzburger Kulturplakatpreis 2011 der am 18.11.2011 im ORF Landesstudio verliehen wurde! Stadt und Land Salzburg, die Firma Progress-Werbung und der ORF vergeben seit 2007 alljährlich diese Auszeichnungen für die besten Kulturplakate. Heuer wurden mehr als 1.000 eingereicht.

Das ist die Begründung der Jury zu unserem Plakat:
2. Preis: MdM Rupertinum Ilse Haider oder die Strümpfe mit Auswüchsen
Adrett stehen weiß bestrumpfte Damenbeine in rot glänzenden Lackschuhen auf einem Treppenabsatz vor uns. Eigentlich ein unspektakuläres Bild: Wären da nicht diese eigenartigen Auswüchse auf den Strümpfen. Sie erinnern an kleine Krater mit roter Substanz in der Mitte.
Je länger man sie betrachtet, desto irritierter wird man: Ist das nun ekelig oder doch schön? Und dann passiert es – durch die Verwirrung dieser konträren Begriffe werden uns die Beine fremd, sie werden zum Kunstobjekt.
Mit dieser Arbeit von Ilse Haider bewirbt das Museum der Moderne ihre Personale im Rupertinum. Hauptaugenmerk dieser Plakatgestaltung ist vorrangig die Arbeit der Künstlerin. Die subtile Auswahl des Bildes und die einfühlsame Gestaltung des Plakates geben uns einen Vorgeschmack auf das Kunstschaffen Ilse Haiders und machen neugierig auf mehr.

Wir gratulieren den anderen Preisträgern, Toihaus Theater, Dommuseum und Stefan Zweig Centre Salzburg, ganz herzlich! Der Künstlerin Ilse Haider danken wir natürlich für das tolle Sujet.
Die Ausstellung Ilse Haider. Objekte und Fotografien war vom 29.1. - 10.4.2011 im MdM Rupertinum zu sehen.

Art Clash - Neue ZDF-Kulturserie zu Gast im MdM MÖNCHSBERG

TV-Tipp: Art Clash – Die Nacht der Bilder am
Do 20.10.2011 um 23.30 Uhr auf zdf.kultur 

Das ZDF war kürzlich zu Gast im MdM Mönchsberg. Mit dabei zwei hochkarätige Besucher: Schauspielerin Birgit Minichmayr und Fotograf Jim Rakete flanierten durch die Ausstellung
Rollenbilder - Rollenspiele.

Link zum TV-Beitrag zum Nachschauen:
Art Clash 1. Folge

Für manche ist es wohl wie eine Nacht im Spielzeugladen eingesperrt zu werden: Birgit Minichmayr und Jim Rakete treffen sich in Salzburg und haben für eine Nacht das Museum der Moderne ganz für sich allein. Die Ausstellung Rollenbilder- Rollenspiele gibt anhand von Fotografien, Grafiken, Videoarbeiten und Installationen einen Überblick über das Phänomen des Rollenspiels als Thema der Kunst, von August Sander bis David LaChapelle. Was löst ein Bild, eine Skulptur, ein Video beim Betrachter aus? Welche Assoziationen und Erinnerungen werden geweckt und welche Gesprächsthemen ergeben sich? 

Birgit Minichmayr, bekannt aus Filmen wie „Das Parfum“ von Tom Tykwer oder „Kirschblüten - Hanami“ von Doris Dörrie, war zuletzt zum zweiten Mal als Buhlschaft in Christian Stückls „Jedermann" bei den Salzburger Festspielen zu sehen. 

Auf der Suche nach dem „echten“ und „wahren“ Moment gelingt es dem Starfotografen Jim Rakete, dass Schauspieler und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihre Rollen vor seiner Kamera ablegen, auch Birgit Minichmayr hatte er schon mehrmals vor der Linse. Das Vergnügen, mit ihr eine Nacht im Museum zu verbringen, hatte er bislang allerdings noch nicht. Gemeinsam gehen die Schauspielerin und der Fotograf durch die Ausstellung und stellen fest: Die ganze Welt ist Bühne, egal ob vor oder hinter der Kamera.

Mehr zu Art Clash sowie weitere Sendetermine finden Sie hier: Art Clash

Daphne vor die Tür gesetzt

Der Skulpturenplatz neben dem MdM Mönchsberg hat Zuwachs bekommen. Zu Not Vitals Schlafendem Haus und Stefan Schwaighofers Spiegeltor hat sich Markus Lüpertz' Daphne (2003) hinzugesellt. Die farbig gefasste, 3,63 Meter hohe und rund 800 kg schwere  Bronzeskulptur wurde mittels Kran auf dem Skulpturenplatz mit Blick auf Salzburg aufgestellt. Die Daphne wurde von 2008 bis 2010 vor den Antikensammlungen in München auf dem Königsplatz gezeigt, bevor Sie im Herbst nach Salzburg übersiedelte und im Frühjahr im Rahmen der Ausstellung Immendorff /Lüpertz. Sammlung MAP erstmals dem Salzburger Publikum vorgestellt wurde. 

Markus Lüpertz (* 1941), der zu den wichtigsten deutschen Malern und Bildhauern zählt, präsentiert hier eine starke, wuchtige Frauengestalt. Mit seiner Daphne nimmt Lüpertz auf einen berühmten Verwandlungsmythos aus der griechischen Mythologie Bezug, hat diesen jedoch abgewandelt. Dort entzieht sich die Berg-Nymphe Daphne den Nachstellungen Apolls, indem sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Bei Lüpertz jedoch zeigt sich Daphne als ruhige, besonnene Siegerin. Hier ist sie keine gehetzte Verfolgte, die ihr Heil in der Verwandlung sucht. Im Gegenteil: Ihr Fuß ruht auf dem abgeschlagenen Kopf von Apoll. 

Mit der Sammlung MAP aus deutschem Privatbesitz verfügt das MdM Salzburg seit dem Vorjahr über eine umfangreiche Dauerleihgabe von internationalem Rang, zu deren Bestand derzeit über 400 Arbeiten zählen. Neben zahlreichen Werken von James Lee Byars und einem umfassenden Konvolut an Fotografien von Helmut Newton liegt der Fokus hauptsächlich auf bedeutenden Vertretern der deutschen Malerei und Skulptur der letzten Jahrzehnte, wie etwa Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz, A.R. Penck und anderen. Die umfangreichen Werkkomplexe ermöglichen dabei einen eindrucksvollen Überblick über das Schaffen und die Entwicklung der einzelnen Künstler. Durch stetige Neuerwerbungen wird dieser Sammlungsbestand auch in Zukunft erweitert und um neue Positionen ergänzt.

Im Herbst präsentiert das MdM Mönchsberg einen Fotoschwerpunkt aus der Sammlung MAP. Vom 19. 11. 11 – 19. 2. 2012 werden Arbeiten von Helmut Newton und Nobuyoshi Araki gezeigt.  

Die Salzburger Festspiele
im MdM MÖNCHSBERG

Im Rahmen der Salzburger Festspiele/Young Directors Project wird heuer das Stück "Symphony of a Missing Room" im MdM MÖNCHSBERG aufgeführt.

Mit Symphonie eines fehlenden Raums lädt das Londoner Künstlerduo Lundahl & Seitl seine Besucher während einer Führung durch das Salzburger Museum der Moderne Mönchsberg zu einer gemeinschaftlichen, doch sehr persönlichen Reise durch die Ausstellungsräume ein. Ausgestattet mit schnurlosen Kopfhörern, begleitet von einem Schauspieler und geführt durch eine Stimme im Ohr durchwandern sie eine imaginäre Architektur des Museums, die alle Sinne in Beschlag nimmt und durch die berückende Illusion einer anderen Realität hinüberführt zu einer neuen Wahrnehmung des eigenen Selbst, des Raumes und der Zeit.
Symphonie eines fehlenden Raums wurde von mehreren europäischen Museen für den Zeitraum zwischen 2010 und 2012 in Auftrag gegeben. Das Projekt wächst von einem Ort zum anderen, es ist selbst ein Kunstwerk, das sich ständig weiterentwickelt. Symphonie eines fehlenden Raums wird in Museen aufgeführt, während es gleichzeitig zu einem temporären Museum seiner selbst wird: Es verweist immer wieder auf die Kette seiner eigenen Entdeckungen. Als Mischform eines Kunstwerks besteht es sowohl in einer virtuellen Realität wie auch in den wirklichen Räumen, in die es einzieht.

Konzept und Regie: Christer Lundahl und Martina Seitl
Kostüme: Jula Reindell

Mit Rachel Alexander, Lisette Drangert, Moa Hanssen, Genevieve Maxwell, Colin McLean, Pia Nordin, Cassie Yukawa (Klavier).

Wir bitten alle Besucher des MdM MÖNCHSBERG um Verständnis.

Mehr zu Lundahl & Seitl / Karten 

Eröffnung der Sommerausstellung
Rollenbilder - Rollenspiele
im MdM MÖNCHSBERG

Am Samstag 23. 7. 2011 wurde die Ausstellung in Anwesenheit von zahlreichen Künstlern und Queen Elizabeth the Second feierlich eröffnet.

Queen Elisabeth the Second (Double) beim feierlichen Durchschneiden des Bandes und mit Direktor Toni Stooss /
Das Künstlerpaar EVA & ADELE wird von Queen Elisabeth the Second begrüßt.

Die Schweizer Künstlerin Manon vor ihrem Kunstwerk "Das lachsfarbene Boudoir"/Die Salzburger Künstlerin Irene Andessner und Dominik Sobota von Progress/Kurator und Sammlungsleiter Veit Ziegelmaier mit dem Künstler Christoph Draeger und Kuratorin Tina Teufel

Der Künstler Niklas Goldbach vor seinem Kunstwerk/Ausstellungsimpressionen/Eröffnung

Gustav Klimt, "Litzlberg am Attersee“, um 1915, Öl auf Leinwand, Museum der Moderne Salzburg

Restituierung von Klimt-Gemälde
"Litzlberg am Attersee" 

Das um 1915 entstandene Gemälde "Litzlberg am Attersee" von Gustav Klimt (Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm) zählt zu den bekanntesten und wohl auch wertvollsten Meisterwerken der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg. Gutachten haben allerdings ergeben, dass die Ansprüche von Georges Jorisch, dem Enkel und Alleinerben von Amalie Redlich, der ursprünglichen Eigentümerin des Gemäldes, gerechtfertigt sind. Bei der konsequenten Beibehaltung der Selbstbindung des Landes zur Anwendung der Bundeskriterien zur Restitution von Kunstgegenständen ist das Gemälde aus dem vom Museum der Moderne verwalteten Sammlungsbestand des Landes daher an Herrn Jorisch als Erben zu restituieren. Das stellten Salzburgs Museumsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und der Direktor der Museum der Moderne Rupertium Betriebsgesellschaft mbH, Toni Stooss, fest. Bei einem Informationsgespräch am Donnerstag, 21. April 2011, wurde Georges Jorisch von Rechtsanwalt Univ.-Doz. Dr. Alfred J. Noll vertreten.

Einmalig - Letztmalig: Das Gemälde "Litzlberg am Attersee" ist bis 26. Juni 2011 im MdM RUPERTINUM zu sehen, zusammen mit einer Fotodoku zur Historie des Gemäldes.

Weitere Informationen:
salzburg.gv.at

Eröffnung "Immendorff / Lüpertz. Sammlung MAP"

Am Samstag 9. 4. 2011 wurde im Beisein des Künstlers Markus Lüpertz die Ausstellung Immendorff / Lüpertz. Sammlung MAP im MdM MÖNCHSBERG eröffnet.

Eröffnung im prall gefüllten Ausstellungsraum, Künstler Markus Lüpertz mit Museumsdirektor Toni Stooss, Sammlungsleiter und Kurator der Ausstellung Veit Ziegelmaier, Direktor Toni Stooss und Markus Lüpertz

Salzburger Lichtpreis für Museum der Moderne Salzburg

Im Rahmen des Lichtfestes der Progress Werbung wurden am 29. März 2011 die besten City Lights aus dem Jahr 2010 prämiert. Das Museum der Moderne Salzburg erhielt für das Sujet des „Postboten“ von Vincent van Gogh“ auf dem City Light „Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur“, gestaltet von Eric Pratter, einen Anerkennungspreis.

Dominik Sobota - Progress, Susanne Susanka - Museum der Moderne, Eric Pratter - Kommunikationsdesign Pratter Eric, Fred Kendlbacher - Progress

 

Eröffnung "Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes"

Am Samstag, 26. 3. 2011 wurde die Ausstellung Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes eröffnet. Das MdM MÖNCHSBERG konnte bereits am Eröffnungstag über 1.000 Besucher begrüßen.

Impressionen von der Vernissage:

Einführung von Direktor Toni Stooss / Grußwort von Dr. Urs Breiter, Schweizerischer Botschafter / Eröffnung durch Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer

zahlreiche Vernissage BesucherInnen / Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Schweizerischer Botschafter Dr. Urs Breiter und Direktor Toni Stooss / 3 Bronze Figuren von 1960: Homme qui marche I (Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris), Grande Tête (Fondation Beyeler, Riehen/Basel) und Grande Femme II (Alberto Giacometti Stiftung Zürich, Kunsthaus Zürich)

Ausstellungsimpression mit der Bronzefigur Homme qui chavire, 1950 (Avignon, Musée Calvet (Leihgabe des Musée d'Orsay, Schenkung Philippe Meyer, 2000) / Ausstellungsimpression mit der Bronzeskulptur Homme qui marche, 1947 (Alberto Giacometti-Stiftung Zürich, Kunsthaus Zürich) / Grande femme IV, 1960 (Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris)

La main, 1947 (Alberto Giacometti-Stiftung Zürich, Kunsthaus Zürich) mit Besucherin im Hintergrund|Ausstellungsimpression "Das Atelier des Künstlers"|Erlebnisraum für Alle

MdM Salzburg: Jahreskarte NEU!!!!

Ein Jahr Kunstgenuss im Doppelpack: Mit der Jahreskarte des MdM SALZBURG erleben Sie ein Jahr lang Kunst im Museum der Moderne Mönchsberg und im Museum der Moderne Rupertinum, sind Sie mittendrin im Kunstgeschehen, vertiefen Ihre Ausstellungserlebnisse mit einem anspruchsvollen, abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm und nehmen Anteil an aktuellen Kulturdebatten. Wählen Sie zwischen der Jahreskarte um € 30,- oder der FamilienJahreskarte um € 50,-

Weitere Informationen:
T +43.662.84 22 20-252 
info@mdmsalzburg.at


Dienstag - Sonntag: 
10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch:
10.00 - 20.00 Uhr
Montag: geschlossen