Schüler_innen im Museum der Museum Salzburg auf dem Mönchsberg
Schulkinder im Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg, Museum der Moderne Salzburg, Foto: Rainer Iglar
Maria Eichhorn, Die ungeöffnete Post des Max Foster, 1996 7 Stapel von gesamt 344 Postsendungen: 277 Briefe und Postkarten, 59 Briefe und Großbriefe, 2 Pakete, 4 Päckchen, 1 Tüte, 1 Rolle Gesamtdimensionen ca. 50 x 130 x 60 cm, Foto: wildbild

Schulprogramm

Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg

SCHULPROGRAMME

Unsere Workshops und Kunstgespräche sind speziell und altersadäquat auf Schüler_innen von Volksschulen, Neuen Mittelschulen und AHS/BHS ausgerichtet. Bei Museumsbesuchen von Volksschulen stehen spielerisches Erfahren und praktisches Arbeiten im Vordergrund. Schüler_innen der Oberstufe werden durch intensive Kunstgespräche zum genauen Betrachten der Werke angeregt.

Unterstufe: Wir bewegen uns durch das Museum...

…und machen uns auf die Suche – nur wonach?

In einem Museum hängen Bilder nebeneinander starr an der Wand, stehen Skulpturen felsenfest auf Podesten oder ruhen Objekte hinter gläsernen Vitrinen. Abgesehen von den Besucher_innen, bewegt sich nicht viel. Das könnte man zumindest meinen, aber ist das wirklich so? Wir überzeugen euch vom Gegenteil, denn im Museum der Moderne Salzburg wird gelaufen, gespielt, getanzt und gesungen. In der Einzelausstellung Thick Time von William Kentridge entdeckt ihr gemeinsam mit uns Kunstvermittlerinnen neue Arten und Weisen, wie man mit einfachen Mitteln Zeichnungen zum Tanzen bringen kann. Auch in der Sammlungsausstellung Foto Kinetik beobachten wir Objekte, die nicht still stehen – oder etwa doch? Wer oder was bewegt sich denn im Museum? Warum bewegen wir uns eigentlich und wohin? In der Gruppenausstellung Auf/Bruch wird diese letzte Frage nach dem „wohin“ nochmals vertieft. Gemeinsam arbeiten wir heraus, dass Bewegungen nicht immer sichtbar sein müssen, sondern unsere individuellen Ziele uns motivieren und antreiben. Inspiriert von den unterschiedlichen Kunstwerken im Museum werden wir zum Schluss selbst Bilder in Bewegung versetzen. Wie das geht, werdet ihr bei uns herausfinden!

Ein Workshop zu den Ausstellungen William Kentridge, Foto Kinetik und Auf/Bruch
Dauer: 1,5 h

Oberstufe: Zeichen der Zeit

Langsam/langsamer/zu langsam, schnell/schneller/zu schnell – Zufall, Augenblick, Moment, Dauer: Sie ist in aller Munde, die Zeit. Wie nehmen wir Zeit wahr? Welche Spuren hinterlässt Zeit? Gemeinsam mit den Schüler_innen nähern wir uns diesen Fragen: In den aktuellen Ausstellungen spielt Zeit eine wichtige Rolle und das auf unterschiedliche Weise. Für William Kentridge liegt in Rhythmus, Tempo, Geschwindigkeit große künstlerische Ausdruckskraft, sie sind Werk- und Spielzeug in den Installationen, in die wir gemeinsam eintauchen: „Let the drama begin at the end“. Zugleich zeigt uns Kentridge, welche Spuren die fortschreitende Zeit, also Geschichte in einer Gesellschaft hinterlässt. Viele Künstler_innen mussten erleben, dass uns Zeit nur begrenzt zur Verfügung steht: Die Biografien der Künstlerinnen in Auf/Bruch erzählen von politischen Verhältnissen, unter denen sich ein Leben verändern muss. Was kann es bedeuten, über die Zeit nicht mehr selbst verfügen zu können? Wie kann man eine (Lebens-)Geschichte erzählen?

Wenn die Zeit des Workshops abgelaufen ist, hinterlassen auch wir Zeichen der Zeit, indem wir ein spontanes Kunstwerk mit einfachen Mitteln entstehen lassen. 

Ein Kunstgespräch zu den Ausstellungen William Kentridge und Auf/Bruch
Dauer: 1,5 h

Details zu Workshops und Kunstgesprächen

Dauer: 1,5 h 
Beitrag: € 2/Schüler_in (Eintritt frei)
MönchsbergAufzug: € 1,30/Schüler_in (in Verbindung mit Museumsbesuch) 
ACHTUNG! SCHULKLASSEN BZW. GRUPPEN, DIE OHNE FÜHRUNG DAS MUSEUM BESUCHEN MÖCHTEN, MÜSSEN SICH BITTE ANMELDEN!FÜR UNANGEMELDETE GRUPPEN KANN ES ZU WARTEZEITEN KOMMEN. WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS.

Stornobestimmungen

Bitte beachten Sie, dass Lehr- und Begleitpersonen während des Museumsbesuchs die Aufsichtspflicht tragen und ihre Gruppe, auch während eines Schulprogrammes, begleiten. Bei Verspätung der Gruppe verkürzt sich der Workshop um die verspätete Zeit.
Bereits gebuchte Termine müssen 48 Stunden vorher abgesagt werden, andernfalls werden € 60 (Workshops und Kunstgespräche für Schulklassen) bzw. € 190 (Workshops im Traklhaus) als Stornogebühr in Rechnung gestellt. 
Weiters bitten wir Sie um Benachrichtigung, sollte sich die Gruppengröße auf unter 16 Teilnehmer_innen verringern. Sollten wir vorab nicht informiert werden, wird ein Vermittler_innenausfallshonorar von € 15 fällig.


Dienstag - Sonntag: 
10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch:
10.00 - 20.00 Uhr
Montag: geschlossen