Nonntal – Dr.-Franz-Rehrl-Platz

Entwurfsateliers/Professor_innen Yvonne Farrell und Shelley McNamara, Valerio Olgiati

Schlagworte: der Ort für Bildung und Kultur / die Verbindung zur Altstadt / das Zentrum und seine Randzonen

Der Süden der Stadt ist privilegiert. Der Grad der Durchgrünung ist weitaus höher als im dicht bebauten Norden. Wohnraum ist hier nochmals deutlich teurer als im Rest der Stadt Mit der naturwissenschaftlichen Fakultät von 1986 in Freisaal und der kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät von 2012 der Universität Salzburg entstanden in den letzten Jahrzehnten aber auch zentrale Bildungsinstitutionen. Zusammen mit anderen Kultureinrichtungen wie dem Schauspielhaus und der ARGEkultur erhielt das Nonntal eine völlig neue Prägung. Die Frage, wie dieser Wandel an der Nahtstelle von Welterbe-Altstadt und Naturraum (an der Achse Hellbrunner Allee – Schloss Hellbrunn) in eine schlüssige Gesamtstrategie münden könnte, stand am Beginn des Prozesses.

Als Antwort auf das Thema „zwischen Erinnerung und Zeitgenossenschaft“ und auf die Ausstellung Anti:modern, 2016 im Museum der Moderne Salzburg, waren die Student_innen von Yvonne Farrell und Shelley McNamara aufgefordert, die Möglichkeiten eines zeitgenössischen Barocks auszuloten. Dem existierenden Busterminal Süd wird für das Areal großes städtebauliches Potenzial beigemessen, da er für anreisende Touristen ein Tor zur Stadt darstellt und einen Raum des Ankommens im Stadtgefüge markiert.

Fotos: Günter Richard Wett