


Otto Breicha-Preis für Fotokunst
Die ehemals Rupertinum-Fotopreis genannte Auszeichnung für ein beachtenswertes fotografisches Oeuvre wurde mit der Gründung des Rupertinum – heute Museum der Moderne (MdM) – im Jahr 1983 gestiftet.
Er wird einem österreichischen oder in Österreich lebenden Fotografen / Fotokünstler für sein bisheriges Werk verliehen und ist mit Euro 5.000.- dotiert.
Der heute „Otto Breicha Preis für Fotokunst des Museum der Moderne Salzburg“ genannte Preis wird wieder wie von Beginn an jedes 2. Jahr verliehen.
Als Partner und Sponsor für den Preis konnte die Familie des ehemaligen Gründungsdirektors des Rupertinum, Otto Breicha, gewonnen werden, die sich im Gedächtnis an den 2003 verstorbenen Fotohistoriker und Autor, Ausstellungsmacher und Museumsdirektor Breicha bereit erklärt hat, die Preissumme von Euro 5.000.- zunächst bis zum Jahr 2017 zu dotieren.
Waren es früher offene Einreichungen, aus denen eine Jury den Preisträger kürte, so waren es in den vergangen Jahren auf Expertenempfehlung zusammengestellte „Anwärter-ausstellungen“, die als Diskussionsgrundlage für eine Juryentscheidung hinsichtlich des Preisträgers dienten. Bei den letzten Preiszuerkennungen folgte das Museum der gemeinschaftlich eruierten Expertenmeinung eines jeweils neu zusammenzusetzenden Gremiums, dem der/die jeweils letzte Preisträger/in angehört.
Der aktuellen Entwicklung im Bereich der Foto- und Medienkunst folgend, will die Neupositionierung des Preises eine Einschränkung auf reine Fotografie vermeiden und damit die innovative Rolle der Fotografie in neuen Kunstkonzepten stärker betonen.
Die bisherigen Preisträger waren:
Margherita Spiluttini, 2009
Ferry Radax, 2007
Peter Dressler, 2001
Seiichi Furuya, 1999
Friedl Kubelka, 1997
Paul A. Leitner, 1995
Walter Berger, 1993
Manfred Willmann, 1991
Heinz Cibulka, 1989
Branko Lenart, 1987
Otmar Thormann, 1985
Alfred Seiland,1983
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