


Successor announced: MoMA-Chief curator Sabine Breitwieser to follow MdM-Director Toni Stooss
Sabine Breitwieser, chief curator of media and performance art at MoMA in New York, will succeed Toni Stooss in the fall of 2013 as director of Museum der Moderne Salzburg.
A total of 23 national and international applicants expressed interest in the position as director of MdM SALZBURG. The decision for Dr. Sabine Breitwieser’s succession was made just recently by the MdM SALZBURG board of directors.
"I am pleased that the search for a qualified successor for director Toni Stooss at Museum der Moderne could be successfully concluded: a unanimous decision by the board of directors has resulted in the selection of Dr. Sabine Breitwieser, a highly recognized museum expert, to transfer from New York to Salzburg. Born in Wels and raised in the Salzkammergut, Breitwieser helped build up the Generali Foundation’s collection in Vienna through her internationally renowned program. She currently holds a leading position in MoMA in New York and, beginning in autumn 2013, will lead both Museum der Moderne Salzburg locations on Mönchsberg and in the old town", according to Museumsreferent Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer.
Sabine Breitwieser is currently the chief curator of media and performance art at the Museum of Modern Art in New York. Since 2004, she has been on the executive board of CIMAM - the International Committee of ICOM for Museums and Collections of Modern Art, and was active as secretary and treasurer from 2007 until 2010. From 1988 to 2007, she led the Generali Foundation in Vienna in her role as founding director and curator. "Smaller institutions still offer the opportunity to think “big“, and to realize innovative plans. I have the impression that my ideas will be supported here. My previous work, founding and directing a smaller institution, ultimately brought me into a leading position in one of the biggest and most well-known museums. This proves that the radiation effect of one house does not have to be limited locally. I’m very much looking forward to my task in Salzburg, to which I will bring experience of having directed a house and built up a collection, as well as knowledge from my current position as chief curator of media and performance art at MoMA. In my opinion, it is especially important for MdM to carry on its stellar reputation while further enriching its profile. A clear position within the vast number of museums in Europe and an international appeal are two things for which I will strive at Museum der Moderne in Salzburg", according to Sabine Breitwieser.
Salzburger Kulturplakatpreis 2012
Special prize for advertising column for the exhibition Monstrous!
Our advertising column for the children's exhibition Monstrous! received special recognition from the Kulturplakatpreis 2012. Every year since 2007, the city and state of Salzburg, the company Progress Werbung and ORF have recognized exceptional cultural posters/placards. This year was the first time a prize was given for "special formats".
We advertised our children's exhibition Monstrous! (11.2. - 15.7.2012 in MdM RUPERTINUM) with an advertising column out of which a three-dimensional monster claw reaches towards the ground. The column conceived by the artistic group Gelitin could be seen along the Salzburger Rudolfskai.
Kein Standort für Immendorffs Affentor I gefunden
Notlösung im Innenhof des MdM RUPERTINUM
Jörg Immendorffs Affentor I steht ab sofort im Innenhof des MdM RUPERTINUM. Anfang März ist die monumentale Bronzeplastik auf dem Max Reinhardt Platz aufgestellt worden. Die behördliche Bewilligung galt bis zum 15.7.2012.
Bis heute ist es nicht gelungen, einen angemessenen dauerhaften Standort zu finden. Von Museumsseite laufen die Bemühungen um eine Standort-Lösung schon seit über einem Jahr.
Nun wurde die 5,5 Tonnen schwere und über 5 Meter hohe Plastik im kleinen Innenhof des MdM RUPERTINUM aufgestellt - ein Standort der dem Kunstwerk und der Kulturstadt Salzburg keinesfalls gerecht wird.
„Es handelt sich aus Kostengründen um eine Zwischen- bzw. Notlösung, bis ein endgültiger Standort gefunden ist. Dieser wird derzeit in Abstimmung mit den zuständigen Behörden gesucht“ sagt Gottfried Paulus, Wirtschaftsdirektor am MdM SALZBURG.
Jörg Immendorffs Affentor I ist eine Dauerleihgabe der Sammlung MAP die seit Herbst 2010 im MdM Salzburg beheimatet ist. Von 2007 bis Anfang März 2012 hatte die Bronzeplastik vor dem Hauptbahnhof in Bremen ihren Standort. Es wäre wünschenswert, wenn für Salzburg ein ähnlich attraktiver Aufstellungsort gefunden werden kann.
Fotos von der Umsiedlung finden Sie auf unserer Facebookseite:
Umsiedlung Affentor I
Jörg Immendorffs Affentor I
vor dem MdM RUPERTINUM
Jörg Immendorffs Affentor ist von Bremen ins Herz der Salzburger Altstadt übersiedelt. Die monumentale Bronzeplastik mit 5,2 Metern Höhe, knapp 3,7 Metern Breite und einem Gewicht von 5,5 Tonnen aus der Sammlung MAP wird vorerst bis Mitte Juli 2012 auf dem Max-Reinhardt-Platz vor dem MdM RUPERTINUM stehen. Von 2007 bis Anfang März 2012 hatte sie vor dem Hauptbahnhof in Bremen ihren Standort.
Eine Fotostecke zur Aufstellung des Affentors finden Sie auf unserer Facebookseite:
MdM SALZBURG on facebook
Immendorffs Affentor stammt aus dem Jahr 2006. Fünf ineinander verschlungene Affen bilden zusammen mit verästelten Zweigen eine torähnliche Situation. Rechts, an einem Baumstumpf hängt an einem Ast ein Hut, eine Reminiszenz an Immendorffs Lehrer Joseph Beuys.
Der Standort des Affentors, der Max-Reinhardt-Platz, stellt zudem auch den Bezug mit den Salzburger Festspielen her. Jörg Immendorff hat 1994 Ausstattung und Bühnenbild der Oper „The Rakes´s Progress“ von Igor Strawinski gestaltet. Das Motiv des Affen war auch damals bestimmendes Element.
Für Jörg Immendorff (1945-2007) ist der Affe das Alter Ego seiner selbst. In ihm sieht er das Ringen zwischen Gelingen und Scheitern, Überzeugung und Selbstzweifel verwirklicht. Kulturgeschichtlich verbinden sich mit dem Affen – je nach Betrachtungsweise – die Eigenschaften von Weisheit wie auch Unvollkommenheit und lasterhaftem Trieb. Schon seit der Antike und dem Zeitalter der Renaissance steht er aufgrund seiner angeborenen Fähigkeit zur Nachahmung als Metapher für den Künstler im Sinne der Vorstellung, dass die Kunst die Natur zu imitieren habe. Mit der Allegorie des Primaten übt Immendorff jedoch auch Kritik an einem dogmatisch verstandenen Akademismus im Sinne einer sklavischen und inhaltslosen Wiedergabe von Natur, wie sie im deutschen Wort des „Nachäffens“ zum Ausdruck kommt.
Mit der Sammlung MAP aus deutschem Privatbesitz verfügt das MdM SALZBURG seit Herbst 2010 über eine umfangreiche Dauerleihgabe von internationalem Rang, zu deren Bestand derzeit über 400 Arbeiten zählen. Neben zahlreichen Werken von James Lee Byars und einem umfassenden Konvolut an Fotografien von Helmut Newton liegt der Fokus hauptsächlich auf bedeutenden Vertretern der deutschen Malerei der letzten Jahrzehnte wie etwa Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Markus Lüpertz und anderen. Die Werkkomplexe beinhalten Gemälde, Grafiken und Skulpturen und ermöglichen dabei einen eindrucksvollen Überblick über das Schaffen und die Entwicklung der einzelnen Künstler. Durch stetige Neuerwerbungen wird dieser Sammlungsbestand auch in Zukunft erweitert und um neue Positionen ergänzt, wobei die konsequente Strategie verfolgt wird, mehr in die „Tiefe“ als exemplarisch in die „Breite“ zu sammeln.
Im Vorjahr wurde die Sammlung durch die Neuerwerbung von 29 Gemälden des international gefeierten deutschen Malers Eberhard Havekost aus unterschiedlichen Schaffensperioden vergrößert. Damit wird der Sammlungsschwerpunkt um eine wichtige Position einer nachfolgenden Generation ergänzt. Der umfangreiche Lüpertz-Bestand erfuhr mit 24 zusätzlichen Werken eine bedeutende Erweiterung.
Mit dem Affentor wird zudem das Konvolut von Arbeiten Jörg Immendorffs durch eine wichtige Monumentalskulptur aufgestockt.
Neuauflage Architekturbuch
Museum der Moderne Mönchsberg
Im Jänner 2012 ist die Neuauflage des Buches über die Architektur und die Historie des MdM MÖNCHSBERG im Anton Pustet Verlag erschienen.
Sehr prominent und unübersehbar platziert, aber in seiner eigenen Erscheinung dezent und bescheiden blickt das Museum der Moderne vom Mönchsberg auf die weltberühmte Salzburger Altstadt. Mittels Lift im Berginneren gelangen die Besucher auf das Plateau und finden dort einen Rahmen für die Kunst, der gar nicht erst versucht, ihr spektakulär die Schau zu stehlen. Das Architektenteam Friedrich Hoff Zwink aus München hat klare und wohl proportionierte Räume geschaffen, die raffiniert von Licht- und Sichtachsen durchzogen sind.
Die Neuauflage wurde um einige aktuelle Fotografien bereichert und bietet nach wie vor umfangreiches Planmaterial und die Essays von Friedrich Achleitner, Friedrich/Hoff/Zwink, Mark Jarzombek und Friedrich Kurrent, sowie ein neues Vorwort von Toni Stooss.
Verlag Anton Pustet, Museum der Moderne Salzburg (Hg.), 120 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16,6 x 20,5 cm, französische Broschur, um € 18,– in den MdM Museumsshops und im MdM-Onlineshop erhältlich.
Restituierung von Klimt-Gemälde
"Litzlberg am Attersee"
Das um 1915 entstandene Gemälde "Litzlberg am Attersee" von Gustav Klimt (Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm) zählt zu den bekanntesten und wohl auch wertvollsten Meisterwerken der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg. Gutachten haben allerdings ergeben, dass die Ansprüche von Georges Jorisch, dem Enkel und Alleinerben von Amalie Redlich, der ursprünglichen Eigentümerin des Gemäldes, gerechtfertigt sind. Bei der konsequenten Beibehaltung der Selbstbindung des Landes zur Anwendung der Bundeskriterien zur Restitution von Kunstgegenständen ist das Gemälde aus dem vom Museum der Moderne verwalteten Sammlungsbestand des Landes daher an Herrn Jorisch als Erben zu restituieren. Das stellten Salzburgs Museumsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und der Direktor der Museum der Moderne Rupertium Betriebsgesellschaft mbH, Toni Stooss, fest. Bei einem Informationsgespräch am Donnerstag, 21. April 2011, wurde Georges Jorisch von Rechtsanwalt Univ.-Doz. Dr. Alfred J. Noll vertreten.
Einmalig - Letztmalig: Das Gemälde "Litzlberg am Attersee" ist bis 26. Juni 2011 im MdM RUPERTINUM zu sehen, zusammen mit einer Fotodoku zur Historie des Gemäldes.
Weitere Informationen:
salzburg.gv.at
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