Führung mit Hildegard Fraueneder, Kunsthistorikerin, Professorin, Universität Mozarteum Salzburg

Welche Funktion haben Bilder in der Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch brisanten Themen und welche bildkritischen Verfahren setzen Künstler_innen ein, um zum einen die Bildpolitik in Kriegs- und Krisenzeiten zu befragen und zum anderen aufzuzeigen, wie diese vielfach auch mit geschlechtlichen Rollenmustern argumentieren? Wie vermag das Bild kriegerische Zerstörungen, Folter und Unterdrückung zu repräsentieren und wie wird den durch Bilder ausgelösten Affekten begegnet? An exemplarischen Arbeiten in der Ausstellung werden Effekte spezifischer Bild-Ereignisse diskutiert und es wird der Frage nachgegangen, wie Bilder das Feld der Wahrnehmbarkeit und Sichtbarkeit abstecken und gleichzeitig zeigen, wie und auf welche Weise etwas gewollt oder auch ungewollt sichtbar werden kann.

Beitrag: Teilnahme frei

Dauer: 1 Stunde

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Mi 10–20 Uhr 
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Mo 10–18 Uhr

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