Veranstaltung im Rahmen von Hand.Kopf.Werk

Die Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht beginnt in der Regel erst, wenn Werke einer Sammlung öffentlich sichtbar gemacht werden sollen, zum Beispiel durch Ausstellungen und Publikationen und im Internet. Was versteht man eigentlich unter Urheberrecht? Was darf ein Museum mit eigenen und geliehenen Werken tun? Welche Konsequenzen betreffen die Besucher_innen? Ist fotografieren im Museum gestattet? Es ist verlockend, Selfies zu machen oder Sequenzen aus Filmen und Videos via Handy auf sozialen Medien zu teilen. Das Zeitalter der Digitalisierung macht vieles möglich, nicht alles ist erlaubt. Das gilt nicht nur für Besucher_innen, sondern auch für Museen. Letztere müssen im zunehmenden Dickicht rechtlicher Vorgaben den Durchblick wahren. Das Einhalten des Urheberrechts steht den zentralen musealen Aufgaben – Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln – jedoch nicht gegenüber, sondern ist vereinbar. Aus der Sicht der Künstler_innen wird es sogar verständlich. Doris Leutgeb, Kustodin Sammlung Generali Foundation, wird Einblicke zu Rechtsfragen in der Museumspraxis geben und anhand ausgestellter Werke einige Problematiken erörtern. Danach werden Sie wissen, dass auch Museumsbesucher_innen Ihre Rechte nicht an der Kassa abgeben.

Beitrag EUR 2,--/Person; max. 20 Personen

Anmeldung: kunstvermittlung(at)mdmsalzburg.at; +43 662 842220-352

KONTAKT

Museum der Moderne Salzburg 
Mönchsberg 32 
5020 Salzburg, Austria 

Rupertinum 
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 
5020 Salzburg, Austria

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Mi 10–20 Uhr 
Während der Festspiele zusätzlich
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