Programm

Mönchsberg

10–17 Uhr
Installation im Auditorium · PATTERN! CHANGE PLAY THE CODE!

Muster, Silhouetten und Gesten sind kulturell geprägte Formen der nonverbalen Kommunikation und prägen das Werk von Yinka Shonibare CBE RA. Ob bewusst oder unbewusst, wir selbst spielen täglich mit dieser Vielzahl an Ausdrucksformen. Im Spiel gelten die „Regeln der Entregelung“ – im Bann des Spiels, das seit dem Kulturhistoriker Johan Huizinga als Wurzel jeder Kultur gilt, werden von den Protagonist_innen die wohlgeordneten Beziehungen zur profanen Wirklichkeit verlassen. Diese Überlegungen sind der Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung der Studierenden und Alumni des Departments für Bühnen- und Kostümgestaltung und Szenografie der Universität Mozarteum mit den Arbeiten in der Ausstellung Yinka Shonibare CBE. End of Empire. 
Das Projekt wird von Silke Geppert und Gerhard Mayer der Universität Mozarteum betreut. Eine Kooperation mit Mozarteum Salzburg Department 08 (Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur).
Freier Zutritt nach erlaubter Kapazität.
 

15–16 Uhr
Führung · Yinka Shonibare CBE. End of Empire

Yinka Shonibare CBE untersucht in seiner Kunst aktuelle Fragen zu gesellschaftlicher und kultureller Ungleichheit, Kolonialismus, Rassismus und Weltbildern. Er nutzt dafür bevorzugt das Viktorianische Zeitalter als historischen Resonanzraum und reinszeniert die Mode und die repräsentativen Auftritte der britischen Eliten des 19. Jahrhunderts. Die Darstellung von Macht, Reichtum und Eleganz als kulturelle Praxis der viktorianischen Oberschichten wird von Shonibare lustvoll unterwandert. Seine Figurengruppen erscheinen als hybride Modelle, deren Kleidung und Hautfarbe die Welt der feinen Leute in eine Bühne für subversive und emanzipatorische Narrative verwandeln. Im Rundgang durch die Ausstellung werden die opulenten Kostüme aus farbenprächtigen Stoffen und der politisch aufgeladene Hintergrund der Textilien erkundet.
Zählkarten ab 3. Juli 2021


15–18 Uhr
Performance · NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg – lichtung | eigenleben

Für die Ausstellung Teasing Chaos. David Tudor haben die Komponisten des Ensembles NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg Alexander Bauer, Achim Bornhöft, Marco Döttlinger und Matthias Leboucher eine installative Arbeit entwickelt, die die Beschäftigung des legendären Interpreten, Composer-Performers und Pioniers der Live-Elektronik David Tudor mit dem präparierten Klavier reflektiert. Ausgehend von einer einheitlichen Präparation eines Disklaviers werden mittels vier verschiedener Kompositionen unterschiedliche Perspektiven auf den Topos des entfremdeten Instrumentalklanges entwickelt. Die Uraufführung von lichtung | eigenleben ist eine performative Bespielung dieses Beitrags im Ausstellungsraum.
Zählkarten ab 3. Juli 2021. Mit der Zählkarte können Sie jederzeit zur Performance hinzukommen.


Rupertinum
10–11 Uhr

Führung · This World Is White No Longer. Ansichten einer dezentrierten Welt
„Diese Welt ist nicht mehr weiß und wird es nie mehr sein“, stellte der US-amerikanische Schriftsteller James Baldwin 1953 in seinem Essay Stranger in the Village fest. Baldwins prophetischer Satz steht für eine entschiedene Kritik am weißen westlichen Denken und zugleich für einen Aufruf zu einem universellen Humanismus. Die Ausstellung This World Is White No Longer, die bis 10. Oktober 2021 zu sehen ist, nimmt diesen Satz als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus, Xenophobie und Exklusion. In
der Führung wird eine Auswahl von Werken, die Rassismen hinterfragen und für eine multiperspektivische Globalität eintreten, besprochen und gemeinsam diskutiert.
Zählkarten ab 3. Juli 2021


Das gesamte Programm vom Fest zur Festspieleröffnung hier zum Download.

Kostenlose Zählkarten erhältlich ab Samstag, 3. Juli 2021, 9.30 Uhr ausschließlich online unter www.salzburgerfestspiele.at

KONTAKT

Museum der Moderne Salzburg 
Mönchsberg 32 
5020 Salzburg, Austria 

Rupertinum 
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 
5020 Salzburg, Austria

Öffnungszeiten
Di–So 10–18 Uhr 
Mi 10–20 Uhr 

Während der Festspiele zusätzlich
Mo 10–18 Uhr

+43 662 842220 
info@mdmsalzburg.at
shop@mdmsalzburg.at