5. März – 12. Juni 2022

Die Künstlerin und Filmemacherin Jasmina Cibic (1979, Ljubljana, SI) erkundet in ihren multimedialen Arbeiten die Verflechtungen von Staatsmacht, Kultur und Geschlechterkonstruktionen. Hierfür untersucht sie die Mechanismen von Soft Power – die Instrumentalisierung der Künste durch politische Mächte – während historischer gesellschaftlicher und ideologischer Krisen.

Für ihre erste museale Einzelausstellung in Österreich entwickelte Cibic eine Raumarchitektur in der Tradition des europäischen Salons und bevölkert ihn mit historischen Referenzen aus der Kunst- und Architekturgeschichte. Sie alle sind Beispiele dafür, wie Kultur von politischen Systemen zur Konstruktion von (trans)nationaler Identität benutzt wurde. Ebenso nimmt die Künstlerin in ihren multimedialen Arbeiten den gegenwärtigen Zustand der europäischen Staatengemeinschaft in den Blick, um die Gültigkeit der „europäischen Idee“, die auf gemeinsamen Idealen und Werten basiert, zu prüfen.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Die Publikation wird unterstützt von SKICA - Slowenisches Kulturinformationszentrum.

Des weiteren erschien ein Booklet zur Ausstellung, das Sie hier herunterladen können.

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