12. März – 26. Juni 2022

Ähnlich wie die nordamerikanische bildende Kunst der 1950er- und 1960er-Jahre galt auch die nordamerikanische Fotografie dieser Zeit lange Jahre als vorbildhaft. Als aber die künstlerische Fotografie in Europa ab den 1980er-Jahren eigenständige Wege einschlug, schien die Orientierung an der amerikanischen Fotografie für viele jüngere Künstler_innen nicht mehr verbindlich.

Die groß angelegte Ausstellung True Pictures? reagiert auf diesen Umstand, indem sie mit einem offeneren Blick die nordamerikanische Fotografie der Gegenwart vorstellt. Analog zur künstlerischen Emanzipation der Fotografie in Europa identifiziert die Ausstellung die ausgehenden 1970er-Jahre als Ausgangspunkt eines grundlegenden Wandels im Verständnis der Fotografie in Nordamerika. Zu dieser Zeit kam es zur „Erfindung“ des großformatigen Tableaus als Bildform, das Jeff Wall mit seinen Leuchtkästen erstmals einsetzte. Die Ausstellung konzentriert sich auf das Werk von Künstler_innen der Jahrgänge 1946 bis 1989 und auf die ebenso verschiedenartigen wie weitreichenden Folgen eines neuen Verständnisses von Fotografie in Nordamerika.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation in deutscher und englischer Sprache im Snoeck-Verlag, Köln.

CREDITS

Kuratorinnen: Kerstin Stremmel, Andrea Lehner-Hagwood

Eine Kooperation von Sprengel Museum Hannover und Museum der Moderne Salzburg

Ausstellungsansichten

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Di–So 10–18 Uhr 
Mi 10–20 Uhr 

Während der Festspiele zusätzlich
Mo 10–18 Uhr

Zusätzlich am Montag, 11. April und Ostermontag, 18. April 2022 von 10–18 Uhr geöffnet.

+43 662 842220 
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