Mittwoch, 21.11.2018, 18.30 Uhr
Mönchsberg [3]

What we are fighting for. Oskar Kokoschkas politisches und soziales Engagement
Ausstellungsgespräch im Rahmen der Ausstellung Oskar Kokoschka. Das druckgrafische Werk im Kontext seiner Zeit mit Bernadette Reinhold, Lehrende, Universität für angewandte Kunst, Wien, und Barbara Herzog, Kuratorin

Oskar Kokoschka, politisch durch sein intellektuelles Umfeld in Wien um 1910 sensibilisiert, wird nach seinen existentiellen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg zum überzeugten Pazifisten, was in seinem Werk Niederschlag findet. In den 1930er-Jahren beginnt er sich kulturpolitisch zu engagieren, zunächst in Wien, ab 1934 in Prag, wo er in Tuchfühlung mit der internationalen Linken kommt. Als Antifaschist und „entartet“ verfemter Künstler gerät er schnell ins Fadenkreuz der Nationalsozialisten, flieht nach England (1938) und ist für viele Exilgruppen eine wichtige Integrationsfigur. Von der Nachkriegspolitik enttäuscht wird ihm die Antike zum produktiven Reflexionsfeld, Kokoschkas breites Engagement gilt nun vor allem sozial-humanistischen Projekten.

Beitrag: Teilnahme frei mit Museumsticket

Dauer: ca. 1 Stunde

KONTAKT

Museum der Moderne Salzburg 
Mönchsberg 32 
5020 Salzburg, Austria 

Rupertinum 
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 
5020 Salzburg, Austria

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Di–So 10–18 Uhr 
Mi 10–20 Uhr 
Während der Festspiele zusätzlich
Mo 10–18 Uhr

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