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UID:2597-151@www.museumdermoderne.at
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SUMMARY:Public Program: Kunstkritik Jetzt
DESCRIPTION:Das Public Program des Museum der Moderne Salzburg im Oktober e
 ntsteht in Kooperation mit der Sammlung Generali Foundation und magazin53a
  – Verein für junge Kunstkritik und Diskurs. An zwei Abenden werden das
  Sprechen über Kunst und die Meinungsbildung in der Kunstkritik diskutier
 t – aus feministischer Perspektive und aus der Perspektive der jungen Ge
 neration. Künstlerische Präsentationen und Interventionen ergänzen das 
 Programm.  \n\nDer Eintritt ist frei.\n\n\n\n\n\n\n\nProgramm\n\nDienstag
 , 20. Oktober 2026, 18 – 21 Uhr Filmscreening & Gespräch\n\nUnsichtbare
  Gegner (1976, 112. min.) ist der erste Spielfilm der österreichischen Me
 dienkunstpionierin und feministischen Ikone VALIE EXPORT (1940–2026). Wa
 s wie ein Science-Fiction-Verschwörungsthriller beginnt, entfaltet sich z
 u einer experimentellen Erkundung des Wien der 1970er-Jahre. Durch die Ver
 bindung von Spielfilm und Performance werden soziale Machtstrukturen nicht
  nur sichtbar, sondern geradezu spürbar – im Politischen wie im Private
 n, im städtischen Alltag wie in den Hierarchien und Konflikten zwischen d
 en Geschlechtern und Generationen.\n\nÜber den hochpolitischen und zeithi
 storisch aufschlussreichen Film sprechen im Anschluss an die Vorführung N
 ina Schedlmayer (Kulturpublizistin und Kuratorin) und Jürgen Tabor (Kurat
 or der Sammlung Generali Foundation). Zur Sprache kommen auch feministisch
 e Perspektiven der Kunstkritik.\n\nNina Schedlmayer ist Kunsthistorikerin 
 und arbeitet als Kulturpublizistin sowie fallweise als Kuratorin. Auf ihre
 m Blog Artemisia schreibt sie über Kunst und Feminismus. Sie verfasste Bi
 ografien über die Künstlerinnen Margot Pilz und Stephanie Hollenstein. 2
 017 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Kunstkritik, 2026 d
 en Májstorin-Orden für feministisches Engagement.   \n\n\n\nFreitag, 2
 3. Oktober 2026, 18 – 21 Uhr Vortrag, Lecture Performance & Videoscreeni
 ng\n\nWie lässt sich über Kunst sprechen und schreiben? Kunst ist an ihr
 e Wahrnehmbarkeit gebunden, und erst in der Übersetzung ins Sprachliche w
 ird sie für ein Miteinander verfügbar. Dieser Abend fragt nach der Vielf
 alt dieser Übersetzungen: historisch und gegenwärtig, künstlerisch und 
 kunstkritisch. Aus betrachtender wie aus produzierender Perspektive loten 
 wir aus, welche Formen und Öffentlichkeiten dabei entstehen.\n\nMit einem
  Vortrag von Jennifer Braun (The Gen Z Art Critic), einer Lecture-Performa
 nce von Olga Hohmann (Autorin, Performerin und bildende Künstlerin) und e
 iner Videoarbeit von Andrea Fraser.\n\nJennifer Braun ist eine in Köln un
 d Venedig lebende Kunstkritikerin und Übersetzerin für Leichte Sprache. 
 Bekannt als The Gen Z Art Critic veröffentlicht sie wöchentlich Ausstell
 ungsrezensionen auf ihrem gleichnamigen Substack. Jennifer schreibt darüb
 er hinaus die Kolumne POV Gen Z bei Kunstforum International und veröffen
 tlicht Texte bei Monopol, CRISP, Frieze und Stadtrevue. Sie ist zudem Co-H
 ost des Podcasts A Bigger Schnack rund um die Kunstszene im Rheinland. \n
 \nOlga Hohmann schreibt Essays, Prosa-Miniaturen und mäandernde Texte, di
 e zum Vorlesen gedacht sind. In einer fast musikalischen Form verbindet si
 e mehr oder weniger fiktive Erzählungen mit gefundenem Material, die sich
  zu einem rhythmischen Rauschen verbinden. Slogans, Aphorismen und Gedanke
 nblitze werden dabei hierarchisch gleichwertig.\n\nZuletzt trat sie im Wes
 tfälischen Kunstverein Münster, im Kunstverein München, der Kunsthalle 
 Mannheim, dem Badischen Kunstverein Karlsruhe, dem Kunstmuseum Solothurn, 
 dem Schinkel Pavillon Berlin, dem K21 Düsseldorf, dem Kunstverein Braunsc
 hweig, der Stoschek Foundation Düsseldorf und Berlin, der Kunsthalle Osna
 brück, der Kunsthalle Düsseldorf, in der Deutschen Oper Berlin, im Roten
  Salon der Volksbühne Berlin, im Archivio Conz, im Kasseler Kunstverein, 
 der Fondation Beyeler und im Rahmen von Texte zur Kunst im Silent Green Be
 rlin auf. Außerdem war sie Teil von "Mangrove Sunset" im Martin Gropius B
 au Berlin (2023). Eine ihrer letzten Performances fand in Kollaboration mi
 t DJ Courtesy im Rahmen des „Against Interpretation Club“ in der Panor
 ama Bar/Berghain Berlin statt.
LOCATION:Mönchsberg Auditorium
DTSTAMP:20260917T084719Z
DTSTART:20261020T160000Z
DTEND:20261020T185000Z
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