Paulina Olowska

1976 Gdansk, PL – Krakau, PL

Paulina Olowska studierte an der School of the Art Institute of Chicago und der Kunstakademie in Gdańsk. Es folgten Stipendien und Künstleraufenthalte in Den Haag, Lissabon, in Japan sowie an der Rijksakademie in Amsterdam und am CCA Wattis in San Francisco. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet Paulina Olowska Realität und Fantasie-Elemente. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn mit Malerei; es entstanden nostalgische Bilder von Verpackungen und Werbegrafiken aus der spätkommunistischen Zeit Polens, die einen westlichen Stil imitierten. Ihr Werk umfasst Malerei, Zeichnungen, Collagen, Performances, Installationen und Videos. In ihren Arbeiten verweist sie auf die Geschichte von Kunst und Design sowie Architektur, Innenarchitektur, traditionelle polnische Handwerkskunst, Puppenspiel, funktionale Settings, Mode und Werbung. Sie schuf Porträts berühmter Frauen aus Kunst und Literatur, wie zum Beispiel Virginia Woolf, Vanessa Bell, Charlotte Perriand, Nina Hamnett und Peggy Moffitt. Olowska wurde 2014 – in Verbindung mit einer Einzelausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen – mit dem Kunstpreis Aachen ausgezeichnet.

Ausgewählte Einzelausstellungen

  • Montana Ensemble, 8 Rue Saint-Bon, Paris, FR, 2015
  • The Mother An Unsavoury Play in Two Acts and an Epilogue, Tate Modern, London, UK, 2015
  • Needle/Nadle, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, DE, 2015
  • The Spell of Warsaw, Zachęta National Gallery of Art, Warschau, PL, 2014
  • Au Bonheur des Dames, Stedelijk Museum, Amsterdam, NL, 2013 

Ausgewählte Gruppenausstellungen

  • Zufallsmuster – Malerei aus der Sammlung Goetz, Haus der Kunst, München, DE, 2015
  • Off Broadway, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco, CA, US, 2015
  • Modest Muses, Tatra-Museum, Zakopane, PL, 2014.
  • As You Can See: Polish Art Today, Museum für moderne Kunst, Warschau, PL, 2014
  • Fragile Sense of Hope, me Collectors Room/Stiftung Olbricht, Berlin, DE, 2014
  • Ecstatic Alphabets/Heaps of Language, Museum of Modern Art, New York, NY, US, 2012