Auf/Bruch

Vier Künstlerinnen im Exil

Im Sommer 2017 startet das Museum der Moderne Salzburg eine dreiteilige Ausstellungsreihe über Künstler_innen und Kunstvermittler_innen mit Exil-Hintergrund, die durch dieses Projekt wiederentdeckt und neu positioniert werden. Die Reihe beschränkt sich nicht auf ein spezifisches Genre oder eine Zeitperiode, sondern wird in den einzelnen Ausstellungen bestimmte Aspekte aufgreifen und aus aktueller Perspektive beleuchten. Dabei stehen Persönlichkeiten im Vordergrund, die Österreich und Europa 1933 bzw. 1938 aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit, sexuellen Ausrichtung oder politischen Überzeugung verlassen mussten.

Die Reihe ist in drei Themen und damit korrespondierenden Ausstellungen strukturiert. In der ersten Ausstellung werden vier künstlerische Positionen in den Fokus gerückt, die im Exil zu einem künstlerischen Wandel inspiriert wurden. Die unfreiwillige Auswanderung bedeutete für die Exilant_innen nicht nur Verlust und Isolation, sondern auch die Notwendigkeit, unter völlig neuen Bedingungen zu arbeiten und sich gleichsam neu zu „erfinden“. Mit den Fotografinnen Elly Niebuhr, Ellen Auerbach und Grete Stern und der Designerin, Künstlerin und Pädagogin Friedl Dicker-Brandeis werden vier Künstlerinnen vorgestellt, die im Exil zu einem künstlerischen Wandel inspiriert wurden.

Kuratorinnen: Beatrice von Bormann, Kuratorin (moderne Kunst), Leiterin Sammlung; und Christiane Kuhlmann, Kuratorin Fotografie und Medienkunst

Kuratorische Assistentin: Barbara Herzog

Zur Ausstellungsreihe erscheint abschließend eine Publikation.


Dienstag - Sonntag: 
10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch:
10.00 - 20.00 Uhr
Montag: geschlossen