Eva Schlegel, Museum der Moderne, Fassadengestaltung Talstation, 2008,  Foto: Andrew Phelps
Eva Schlegel, Museum der Moderne, Fassadengestaltung Talstation, 2008,  Foto: Andrew Phelps
Eva Schlegel, Museum der Moderne, Fassadengestaltung Talstation, 2008,  Foto: Andrew Phelps

Eva Schlegel zur Eingangsgestaltung

„Für das Museum auf dem Mönchsberg reagierte ich auf die spezifische Situation in Salzburg. Da sich das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg befindet, dessen Zugang über drei Lifte im Berg erfolgt, plante ich den Zugang zu den Aufzügen als Visitenkarte des Museums in der Stadt. Der Bereich der neugestalteten Fassade iat körperartig verglast, die Fassade dringt in den Stadtraum ein.
Die Glasfront ist mit unscharfen Texten versehen: mehrere Textblöcke mit
unterschiedlichen Inhalten und Typographien, die ineinander geschoben sind. Gedichte, wissenschaftliche Beschreibungen, ein Interview, etc … sind ineinander montiert, sodass es möglich ist, die unterschiedlichen Strukturen und Typographien wahrzunehmen. Das Textbild selbst bildet eine Art Membran, die sich scheinbar zwischen Erscheinen und Verschwinden bewegt.
Was mich an der Arbeit interessiert, ist die Frage nach der Wahrnehmung. Warum erkenne ich den Text immer als Text, selbst wenn er vom primären Informations- gehalt befreit ist. In dieser Form gibt es keine Kollision mit den Werbeflächen in der Stadt, der verschwommene Text wird immer als künstlerische Intervention gelesen und verweist wie ein ‚unscharfes Billboard’ auf das Museum.“


Dienstag - Sonntag: 
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Montag: geschlossen