Andrea Geyer

1971 Freiburg, DE – New York, NY, US

Andrea Geyer studierte Kunst, Fotografie, Film und Design in Deutschland und den USA. Andrea Geyers Werk thematisiert Konstruktionen und Gesetzmäßigkeiten der Zeit an der Schnittstelle zwischen Politik, Kultur und Geschichte. In ihrem Werk thematisiert sie herausragende gesellschaftliche und politische Situationen, Ereignisse oder Bedingungen, die sie insbesondere im Hinblick auf Frauen analysiert, in der Absicht, Räume zu schaffen, die nicht nur zu einem kritischen kollektiven Nachdenken über Politik und ihre von Ideologien und der jeweiligen Zeit geprägten Interpretationen anregen, sondern auch die oft von Unbehagen begleitete Regelkonformität der Öffentlichkeit reflektieren. Andrea Geyer verwendet in ihren bild- und textbasierten Werken sowohl Fiktion als auch dokumentarische Strategien. Sie untersucht solche historisch entwickelten Konzepte wie nationale Identitätsbildung oder Geschlechter- und Klassenzugehörigkeit im Kontext einer kontinuierlichen Neuausrichtung kultureller Bedeutungen und der Anpassung des kollektiven Gedächtnisses an die jeweils herrschenden politischen Strukturen.

Ausgewählte Einzelausstellungen

  • Travels on Slender Thread, The New Foundation, Seattle, WA, US, 2015
  • Time Fold, Galerie Thomas Zander, Köln, DE, 2015
  • Time Tenderness, Performance, Whitney Museum of American Art, New York, NY, US, 2015
  • Revolt, They Said, The Museum of Modern Art, New York, NY, US, 2015
  • Insistence, Harn, Museum of Art, University of Florida, Gainesville, FL, US, 2015

Ausgewählte Gruppenausstellungen

  • Rewriting Histories, Fotografisk Center, Copenhagen, DK, 2015
  • Time / Image, Blaffer Art Museum, Houston, TX, US, 2015
  • Inaugural Exhibition, Parque Galeria, Mexico City, MX, 2015    
  • Sebald Variations, Centre de Cultura Contemporània de Barcelona, Barcelona, ES, 2015           
  • Dancing Foxes Press Benefit Exhibition, Bridget Donahue Gallery, New York, NY, US, 2015