Kokoschkas Hintergründe
Altstadt (Rupertinum)
Kuratorinnen: Barbara Herzog, Aglaja Kempf
Mit Kokoschkas Hintergründe zeigt das Museum der Moderne Salzburg an seinem Altstadtstandort eine Schau, die Einblicke in Kokoschkas Kompositionen gibt. Im Fokus steht die Entwicklung seiner Bildhintergründe im Verlauf seines Schaffens.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl früher Gemälde und stellt diesen Werke aus den späten 1930er bis 1970er-Jahren gegenüber. Ergänzt durch Zeichnungen und druckgrafische Blätter aus dem umfangreichen Sammlungsbestand entsteht ein facettenreiches Bild von Kokoschkas künstlerischer Entwicklung.
Kokoschkas Bildhintergründe im Wandel
In seinen frühen Porträts stand die Erfassung des inneren Zustandes der Dargestellten im Mittelpunkt des Interesses. Mit seinem „Röntgenblick“ versuchte der Künstler hinter die Fassade des äußeren Erscheinungsbildes zu blicken. Eine besondere Rolle kam dabei der Gestaltung der Bildhintergründe zu. Fließend ineinander übergehende Farbflächen betonten die Porträtierten und umgaben diese wie eine sichtbar gewordene Aura. Im weiteren Verlauf seines künstlerischen Schaffens wurden die Bildnisse realistischer. Der Maler fügte verschiedene Attribute und erzählerisches Beiwerk hinzu, wodurch seine Bildhintergründe zu wichtigen Inhaltsträgern wurden.
In Kooperation mit der Fondation Oskar Kokoschka, Vevey.





