Aktionswoche Salzburg Museum Gastspiel "Bilderwende. Zeitenwende"

Wie funktioniert eine Camera Obscura? Was erfand Louis Daguerre? Und warum schauten die Menschen früher auf den Portraits so ernst? Bei unserem Rundgang durch die Ausstellung erhalten Schüler:innen technische Einblicke in die frühe Fotografie. Anschließend vergleichen wir historische mit modernen Stadtansichten und spüren den Veränderungen unserer Stadt nach. Im Portrait-Check untersuchen wir Mimik, Gestik und Requisiten – und fragen: In welchem Kontext sind diese Aufnahmen entstanden und was unterscheidet sie von den Fotografien heute?

Nach dem Ausstellungsbesuch verwandelt sich das Atelier im Rupertinum in eine Dunkelkammer, in der die Schüler:innen mit dem analogen Verfahren des Fotogramms experimentieren. Es entstehen Fotos ganz ohne Kamera!

Zeitraum: Dienstag, 23. bis Freitag, 26. September 2025
Terminvereinbarung: Vermittlungsteam des Salzburg Museums kunstvermittlung(at)salzburgmuseum.at
Dauer: 90 Minuten
Ausstellung:Bilderwende. Zeitenwende
Standort: Altstadt (Rupertinum)

Mit Kunst durch die Zeit reisen

In den beiden Ausstellungen Nika Neelova. Cascade und Rob Voerman. Entropic Empire reisen wir durch die Zeiten: Wie könnte eine europäische Großstadt in der Zukunft aussehen? Welche Spuren hinterlässt der Mensch in der Geschichte? Wohin könnte die Reise gehen? Seien es alte Verpackungskartons oder hölzerne Handläufe aus dem 19. Jahrhundert: Nika Neelova und Rob Voerman gestalten aus besonderen Materialien neue Welten, die wir im Museum betreten. Mit kreativen Methoden erkunden wir die Geschichten, die hinter den Kunstwerken versteckt sind.   

Zeitraum: ab sofort bis 15. März 2026
Ausstellungen: Nika Neelova. Cascade und Rob Voerman. Entropic Empire
Standort: Mönchsberg

Hinter geheimen Türen

Schon Alice in Lewis Carrolls berühmten Kinderbuch „Alice im Wunderland“ versucht, dem Geheimnis der winzigen versperrten Tür auf die Spur zu kommen. In der Ausstellung Jacqueline Mesmaeker. Secret Outlines ist nicht alles so, wie es scheint. Täuschungen, Schatten, Konturen und Linien, das Innen und Außen, das Davor und Dahinter sind für die belgische Künstlerin Jaqueline Mesmaeker Impulsgeber für Gedankenspiele und Geschichten, die in ihren Kunstwerken verborgen sind – eine rosarote wachsende Tür, für die Alice vielleicht den richtigen Schlüssel gefunden hat, ist nur eine Geschichte in der Ausstellung. In Mesmaekers Arbeiten bekommt das Alltägliche und Unscheinbare eine besondere Bedeutung. Bodenfliesen formen ein buntes Mosaik, Bücher offenbaren unter dem Zeichenstift neue Geschichten, alte Glasscherben werden gesammelt und daraus neue Häuser gebaut.
„Ich seh’, ich seh’, was du nicht siehst“ ist das Motto des Workshops: Mit kreativen Methoden machen wir Unsichtbares sichtbar, wir finden Geschichten, wo sie sonst niemand vermuten würde, scannen Skulpturen mit dem Röntgenblick und teilen unsere Entdeckungen miteinander.

Ausstellung:  Jacqueline Mesmaeker. Secret Outlines
Zeitraum: 7. März bis 14. September 2025
Standort: Mönchsberg

Schreibkunststücke

Welche Geschichten entlocken wir einem Kunstwerk? Welche Wortgebilde können entstehen? Welche Wörter fassen Farben, Größe, Material, Thema der Kunst? Die Kunstwerke im Museum inspirieren zum kreativen Schreiben. Bei diesem Workshop erkunden wir die aktuellen Ausstellungen mit Wörtern und verbinden Kunst- mit Deutsch- bzw. Sprachunterricht. Die Teilnehmenden werden durch Kunstbetrachtung und creative-writing-Methoden zu Schreibspielen und Wortmalerei angeregt: Das Ausprobieren sprachlicher Gestaltungsmittel fördert auch den kreativen Sprachgebrauch und die eigene Imagination.   

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Mönchsberg