Ernst Ludwig Kirchner (1880 Aschaffenburg, DE – 1938 Davos, CH) gilt als der einzige expressionistische Künstler, der sich ernsthaft mit der Fotografie beschäftigt hat. Kirchner hinterließ etwa 1300 Glas- und Zellulose-Negative, ein Konvolut von Vintage-Prints sowie gebundene Fotoalben mit Aufnahmen seiner Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl von rund 300 Fotografien und präsentiert Beispiele aus allen Genres, die der Künstler bedient hat: von Akten und Atelierszenen über Porträts bis hin zu Landschaften und Sachfotografien. Obwohl Kirchner sich nicht als Fotokünstler verstand, schöpfte er doch die Möglichkeiten der Fotografie umfänglich aus und nutzte sie unter anderem als Schule des Sehens für seine Kunst. Die Ausstellung bietet eine umfassende Gesamtschau des fotografischen Blicks in Kirchners Œuvre und zeigt – ergänzt durch eine kleine Auswahl an Gemälden – erstmalig in Österreich diese immer noch wenig bekannte Werkgruppe des berühmten deutschen Expressionisten.

Zusätzlich präsentiert die Ausstellung eine Werkserie des Schweizer Fotografen Stephan Bösch (1982 St. Gallen, CH), die Ernst Ludwig Kirchners fiktivem Alter Ego Louis de Marsalle ein Gesicht gibt.

  • Trailer "Ernst Ludwig Kirchner. Der Maler als Fotograf"

Werkliste
CREDITS

Eine Kooperation mit dem Kirchner Museum Davos, CH

Unterstützt von Boner Stiftung für Kunst und Kultur und RNK Stiftung

Kurator_innen: Thorsten Sadowsky mit Lena Nievers

KONTAKT

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5020 Salzburg, Austria 

Rupertinum 
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9 
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Di–So 10–18 Uhr 
Mi 10–20 Uhr 
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